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Arabische Leoparden

Der Arabische Leopard bildet eine der kleinsten Unterarten des Leoparden und ist auf der Arabischen Halbinsel beheimatet. Es handelt sich um eine gefährdete Tierart, die seit 1996 auf der roten Liste steht. Die Zahl der Arabischen Leoparden wird auf 80 bis 300 Individuen geschätzt. Genauere Zahlen gibt es nicht. Das Fell des Arabischen Leoparden hat ein Rosettenmuster und die Farben reichen von blassgelb über golden bis gelbbraun. Die männlichen Individuen sind etwa 30 Kilogramm schwer und 1,30 Meter groß. Die Weibchen wiegen nur 20 Kilogramm und sind dementsprechend kleiner. Allgemein ist der Arabische Leopard kleiner als der Afrikanische und der Persische Leopard.

Lebensraum und Verbreitung

Der Arabische Leopard lebt in bergigen und hügeligen Regionen der Arabischen Halbinsel. Lebensräume innerhalb des Sultanats Oman waren das Hadjar-Gebirge, die im Norden gelegene Exklave Musandam und Dhofar, die südlichste Region des Landes. Im Hadjar-Gebirge ist der Leopard ausgestorben, in Musandam findet man ihn nur noch vereinzelt und in Dhofar lebt die größte bekannte Population, im Jebel Samhan-Naturschutzgebiet. Dieses bietet optimale Lebensbedingungen für den Arabischen Leoparden. Dort findet er Unterschlupf, Wasser und Nahrung. Neben dem Leoparden leben dort Wölfe, Gazellen, Füchse, Streifenhyänen und weitere Tiere.

Verhalten

Arabische Leoparden gelten als Einzelgänger, die nur für die Paarung eine kurze Zeit lang zusammenleben. Eine Leopardin bekommt pro Wurf etwa 2 bis 3 Junge, die das folgende Jahr mit der Mutter verbringen, bevor sie sie verlassen und alleine umherziehen. Die Leoparden sind nachtaktiv und verbringen den Tag an geschützten Orten. Wenn sie auf die Jagd gehen, schleichen sie sich leise und langsam an ihre Beute heran und erledigen sie schnell und kraftvoll.

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