Einzigartige Reiseideen | Individuelle Beratung | 24std Concierge-Service | Geöffnet 08 - 22 Uhr

Kultur und Tradition

Royal Opera House Muscat

Im Jahr 2001 beschloss der ehemalige Sultan, Qaboos ibn Said al Said  durch ein königliches Dekret den Bau eines Opernhauses in Omans Hauptstadt Muscat. Es sollte das erste arabische Opernhaus werden, das seinen Ursprung auch tatsächlich auf der arabischen Halbinsel hat. Im 19. Jahrhundert wurden bereits Opernhäuser in Kairo und Damaskus eröffnet. Diese entstanden allerdings unter britischer bzw. französischer Vorherrschaft, weshalb es sich hier um einen Kulturimport aus Europa handelte.

Die Londoner Architekten Wimberly Allison Tong and Goo wurden schließlich mit dem Bau des Opernhauses in Muscat beauftragt, dessen Bau im Jahr 2007 begann. Nach vier Jahren Bauzeit wurde das Royal Opera House Muscat, dessen Name in Anlehnung an das Royal Opera House in London entstand, im Herbst 2011 in einem kleinen Kreis geladener Gäste mit der Oper „Rigoletto“ von Verdi eröffnet. Mit der wenig später stattfindenden Aufführung von Puccinis „Turandot“ begann schließlich die erste Theatersaison. Heute überzeugt das Royal Opera House mit einem vielfältigen Programm, das neben Opern auch arabischen Jazz, Tango oder Vorstellungen für Kinder beinhaltet. Bei einem Besuch des Opernhauses tragen Omanis traditioneller Weise ihre nationale Tracht, während ausländische Gäste in Abendkleidung erscheinen.

Das Opernhaus in Muscat befindet sich auf einem 80 Hektar großen Grundstück und wird von einem grünen Garten umgeben. Der moderne, omanische Baustil vereint verschiedene Traditionen in sich und lässt das prachtvolle Gebäude wie einen Palast aus Tausendundeiner Nacht wirken. Die Verkleidung der Fassade besteht aus rosafarbenem Kalkstein, der aus der Wüste des Landes stammt. Das Innere ist mit edlen Marmorböden ausgestattet und wird von echtem omanischem Kunsthandwerk geziert. Im Theaterraum, der in Rot- und Goldtönen gehalten ist, finden 1.100 Gäste Platz.