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Omans Tierwelt

Arabische Pferde

Wie der Name schon sagt, liegt der Ursprung der Arabischen Pferde auf der Arabischen Halbinsel. Unter den Arabischen Pferden gibt es jedoch verschiedene Rassegruppen wie Voll- oder Halbblut-Araber und Shagya- oder Anglo-Araber. Diese sehen unterschiedlich aus, teilen aber einige allgemeine Merkmale. Generell sind Arabische Pferde temperamentvoll, ausdauernd und arbeitswillig, aber auch sensibel und menschenbezogen. Das macht sie als Freizeitpferde sehr beliebt. Sie eignen sich gut für längere Wanderritte und Distanzen. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit stellen für die Araber kein Problem dar, da sie viele hundert Jahre lang den Beduinen als Reittiere dienten und sich somit an das heiße Klima, das unebene Terrain und an knappe Nahrung gewöhnen konnten.

Arabisches Vollblut

Die Arabischen Vollblüter (oder Vollblutaraber) bilden die älteste Pferderasse der Welt. Sie sind die reine Form des Arabischen Pferdes. Bei jedem Arabischen Vollblut lässt sich der Stammbaum bis auf die Wüstenzucht der Beduinen auf der Arabischen Halbinsel zurückverfolgen. Die besonderen Merkmale der Vollblutaraber sind der kleine Kopf mit großen Augen und Nüstern, die breite Stirn und der hohe Schweif. Trotz des geringen aber charakteristischen Stockmaßes von 140 bis 156 Zentimetern gelten sie als Pferde.

Arabische Pferde in Oman

Arabische Pferde waren die große Leidenschaft von Sultan Qaboos ibn Said, dem ehemaligen Staatsoberhaupt Omans. Er besaß knapp 1000 Arabische Vollblüter und damit die größte berittene Armee der Welt, seine „Königliche Kavallerie“. Arabische Vollblüter gelten als eine der schönsten Pferderassen der Welt. Im Orient dienen sie als Statussymbol und sind ein Zeichen von Macht und Größe. Die Pferde genießen eine ganz besondere Behandlung. Sie sind in den hochwertigsten Stallungen untergebracht und bekommen erstklassige, individuelle Pflege. Sie bedeuten dem Sultan sehr viel, weshalb ihre Zucht staatlich gefördert wird. So wollte Sultan Qaboos diese besonderen Pferde nicht nur den Reichen vorbehalten, sondern ermöglichte auch niedrigeren Gesellschaftsschichten die Zucht der Arabischen Pferde.