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Omans Wüsten

Wer sich auf die Suche nach der EINEN Wüste in Oman begibt, wird schnell feststellen, dass es diese gar nicht gibt. Der Oman hat nämlich mehrere Wüsten zu bieten, die alle ihre ganz eigenen Highlights haben.

Sand soweit das Auge reicht – die Wahiba Sands und die Rub al Khali entsprechen der Beschreibung einer Wüste aus dem Bilderbuch. Während die Wahiba Sands oder auch Rimal al Wahiba sich im Osten des Landes befindet, erstreckt sich die Rub al Khali über den gesamten Süden.
Mit 12.500 km² ist die Wahiba Sands dabei deutlich kleiner als die 680.000 km² große Rub al Khali.
Neben den Sandwüsten gibt es auch Steinwüsten in Oman zu erkunden. Zwei von den schönsten sind die Jiddat al-Harasis und die Wüstenregion der Huqf. Sie werden auch als Kieswiesen bezeichnet und sind seit jeher ein Magnet für Touristen und Einheimische.

Wahiba Sands Wüste – Das Highlight jeder Oman Reise

Einen Besuch der Wahiba Sands sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn sie ist eine der schönsten Wüsten der Region. Es erwarten Sie Sanddünen, die über 100 Meter gen Himmel ragen und im Sonnenuntergang in den schönsten Rot- und Orangetönen leuchten. Am besten lässt sich dieses Naturspektakel selbstverständlich auf dem Rücken eines einheimischen Kamels genießen. Aber auch mit dem Jeep können Sie die Wüste wunderbar erkunden. Entweder können Sie die Wüste auf einem Tagesausflug von der Hauptstadt aus besuchen oder Sie verbringen eine Nacht fernab der Zivilisation in einem Wüstencamp. Es gibt verschiedene Camps in der Wahiba Sands verteilt. Von größeren Camps mit mehreren Gästen bis hin zu Privatcamps, wo Sie das Wüstenerlebnis nur mit Ihren Liebsten teilen. Von Muscat aus erreichen Sie die Wüste in ungefähr 3 Autostunden.

Highlights der Wahiba Sands Wüste

  • Genießen Sie einen wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Kamelrücken
  • Schlafen Sie unter einem Sternenmeer inmitten der Wahiba Sands in einem Wüstencamp
  • Erleben Sie ein wahres Offroad-Abenteuer beim Fahren mit dem Jeep über die Dünen

Rub Al Khali – Die größte Sandwüste der Welt

Fast schon ein bisschen beängstigend groß ist die Rub Al Khali Wüste im Süden des Omans. Sie reicht über die Grenze hinaus über den Jemen bis nach Saudi-Arabien. Im Deutschen entspricht der Name so viel wie „Leeres Viertel“ und das nicht ohne Grund. Denn nirgendwo anders auf der Erde leben so wenige Menschen, wie hier in dieser Region. Kein Wunder, denn hier ist außer Sand nicht viel zu finden. Im Vergleich zu den Sanddünen der Wahiba Wüste sind die Dünen der Rub Al Khali bis zu 300 Meter hoch. Beeindruckender könnte eine Aussicht wohl kaum sein. Wer Einsamkeit sucht, wird sie hier finden. Eingeschlossen von der Stille und der unendlichen Weite erleben Sie hier die größte Sandwüste der Welt hautnah. Tagestouren in die Rub Al Khali werden von Salalah aus angeboten. Mit dem Jeep geht es dann in die Wüste und entlang der Dünen, immer auf und ab.

Highlights der Rub al Khali

  • Seien Sie zu Besuch in der größten Sandwüste der Welt
  • Genießen Sie die unendliche Stille und Weite der Wüste
  • Klettern Sie auf die gigantischen Sanddünen und genießen Sie den Ausblick

Jiddat al-Harasis – Die Steinwüste der Vögel

Die Jiddat al-Harasis ist eine Steinwüste. Wie der Name schon sagt, ist die Region weniger durch Vegetation, sondern vielmehr durch Ödland und Steine geprägt. Die 27.000 km² große Steinwüste trennt mit ihrer zentral-südlichen Lage den Norden von dem Süden des Landes. Im Osten grenzt sie an das arabische Meer. Besonders Vögel fühlen sich in dieser kargen aber sehr warmen Region sehr wohl. Über 160 verschiedene Vogelarten sind hier anzutreffen.
Übrigens: Wenn Sie eine Reise von Nizwa nach Salalah planen, nehmen Sie die Route durch die Jiddat al-Harasis. Hier führt Sie eine Straße mehrere hundert Kilometer direkt durch die Steinwüste.

Highlights der Jiddat al-Harasis

  • Durchqueren Sie die Steinwüste mit dem Blick auf den Horizont der endlosscheinenden Wüstenroute
  • Erhaschen Sie einen Blick auf die Vielfalt der dort lebenden Vögel

Huqf – Ein Paradies für Archälogen

Die Huqf-Wüste erweist sich als abwechslungsreicher als die Jiddat al-Harasis. Vor allem Archäologie-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Besonders beeindruckend sind die verschiedenen Stein- und Felsformationen und die Fossilienfunde, die im Laufe der Jahrzehnte entdeckt worden sind. Hier finden Sie Gesteine, die zu den ältesten Formationen der Welt gehören. Die Route der Touristen führt oft durch Tafelberge. Auch wenn die Wüste vergleichsweise trocken ist, leben hier viele Tiere. Ein Teil der Huqf-Wüste wird als Reservat genutzt. Hier leben unter anderem die seltenen Oryxantilopen. Weitere Bewohner dieser besonderen Region sind der Nubische Steinbock, der Honigdachs und die Wildkatze.

Highlights der Huqf

  • Bestaunen Sie die faszinierenden Felsformationen der Huqf
  • Halten Sie Ausschau nach den seltenen Oryxantilopen und weiteren Wüstenbewohnern

Mit dem Jeep durch Omans Wüsten

Eine Tour mit dem Jeep ist die perfekte Gelegenheit, die Wüsten des Omans auf eine besondere Weise zu erleben. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Anbietern und angebotenen Touren. Dabei werden je nach Tour andere Schwerpunkte gesetzt. Die Ausflugsziele können variieren, so gehört bei manchen Touren ein Besuch bei Beduinen dazu. Aber auch die Aktivitäten können unterschiedlich sein so wird zum Beispiel Dünensurfen oder ein Kamelritt angeboten. Wir Ihr persönliches Wüstenerlebnis aussehen soll, können Sie sich also im Vorhinein überlegen. Wir beraten Sie jederzeit gerne zu den unterschiedlichen Jeeptouren und ihren Vor- und Nachteilen. Sie können sich dabei sicher sein, dass wir gemeinsam mit Ihnen die beste Tour für Sie finden.

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