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Sehenswürdigkeiten in Oman

In Omans Hauptstadt Muscat befinden sich viele historische und wichtige Bauwerke des Landes. In der Altstadt Muscats sind alte, noble Wohnhäuser wohlhabender Familien zu sehen. In einem dieser Häuser, im Bait Fransa, ist das omanisch-französische Museum untergebracht, wodurch Touristen dieses herrschaftliche Haus auch von Innen besichtigen können. Die Altstadt und die Bucht werden von einer alten Stadtmauer aus dem späten Mittelalter eingerahmt. Diese endet sowohl im Westen als auch im Osten mit je einem Fort, das den Abschluss der Mauer zum Meer hin bildet. Das historische Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden und reicht bis ans Meer. Von dort aus hat man einen fantastischen Ausblick auf die Bucht, die beiden Festungen im Westen und Osten, den Sultanspalast und die Insel Jazirat Muscat, vorgelagert in der Bucht.

Der Qasr al-Alam, der Palast des Sultans, ist ein Neubau aus den 1970er Jahren. Der alte Palast war in einem sehr schlechten Zustand, weshalb Sultan Qaboos ibn Saidden Bau eines neuen veranlasste. Somit wurde der alte Palast erneuert und erweitert und mit ihm entstand ein ganzes Regierungsviertel. Der Palast dient heutzutage zu repräsentativen Zwecken wie offiziellen Anlässen und Staatsempfängen.

Gegenüber des Palastes befindet sich das Nationalmuseum Omans. Es wurde 2016 eröffnet und bietet eine Reise durch die Geschichte und Kultur des Sultanats. Neben Ausstellungsstücken wie Schmuck und Kleidung, Waffen, Münzen und Schiffsmodellen gibt es interaktive Stationen und viele Informationen, anhand derer die Besucher einiges über das Land lernen können.Um einen Einblick in das echte omanische Leben zu bekommen, eignet sich ein Besuch des Muttrah Souks. Dabei handelt es sich um einen traditionell orientalischen Markt, auf dem reges Treiben herrscht. Groß- und Einzelhändler haben dort ihre Stände aufgebaut und preisen ihre Ware an. Von Gewürzen, Weihrauch und Düften über Souvenirs, Stoffe und Kleidung bis hin zu Produkten des alltäglichen Bedarfs kann man auf dem Souk alles erwerben.
Eines der wichtigsten und imposantesten Bauwerke des Landes ist die Sultan Qaboos Grand Mosque. Sie ist die größte Moschee in ganz Oman und wurde im Jahr 2001 eröffnet. Im Hauptgebäude befinden sich ein 70 mal 60 Meter großer Gebetsteppich und ein riesiger Kronleuchter aus Swarowski-Kristallen.
Ein weiteres sehenswertes Gebäude ist das Royal Opera House in Muscat. Der Bau des Opernhauses wurde von Sultan Qaboos persönlich beschlossen und nach vier Baujahren wurde es 2011 eröffnet. Mit omanischem Kunsthandwerk verziert und im orientalischen Stil gebaut wirkt es wie aus einem Märchen aus 1001 Nacht.
Um einen Blick auf das gesamte Stadtbild Muscats zu werfen, gibt es einen Aussichtspunkt an der alten Passstraße, die von Muttrah über Riyam nach Muscat führt. Von hier aus sieht man die Altstadt, den Palast und die Festungen. Auch die Corniche zwischen Muscat und Muttrah bietet eine wunderbare Aussicht über den Hafen und Umgebung. Etwa 180 Kilometer von Muscat entfernt liegt Nizwa. Nizwa hat in der Geschichte Omans als Zentrum von Philosophie, Kunst und Religion stets eine große Rolle gespielt. In der Stadt steht das eindrucksvolle Nizwa Fort, ein architektonisches Meisterwerk, von dem aus man eine faszinierende Aussicht über die Umgebung genießen kann. Nizwa liegt am Fuß des Jabal Akhdar, Omans „grünem Berg“. Zu diesem lassen sich wunderbare Tagesausflüge unternehmen.

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