Muscat und Umgebung

Muscat ist die Hauptstadt Omans und dementsprechend immer eine Reise wert. Wo heute der Tourismus boomt, wurde schon vor Jahrhunderten regelmäßig Handel mit anderen Ländern – unter anderem mit dem Römischen Reich – getrieben. Wer sich mit der Geschichte Omans befasst, erkennt also auch vergleichsweise rasch, weswegen hier bis heute unter anderem nicht nur arabische, sondern auch portugiesische Einflüsse vorherrschen. Es ist vor allem auch der Mix aus historischen Gebäuden, Burgen, modernen Einkaufsmöglichkeiten und engen Gassen, der die Region so unverwechselbar einzigartig macht.

Ruwi und Matrah – Moderne trifft Tradition

Bei Ruwi und Matrah handelt es sich um zwei der bekanntesten Vororte Muscats. Während in Ruwi weitestgehend das wirtschaftliche Leben tobt, scheint die Zeit in Matrah ein wenig stehengeblieben zu sein. Hier kommen vor allem Kultur- und Naturliebhaber auf ihre Kosten. So sollte sich in Matrah beispielsweise niemand einen Besuch an den Mangohainen, die mehr als 200 Jahre alt sind, entgehen lassen. Übrigens: Wer Matrah mag, sollte auch unbedingt das antike Dorf Misfat al-Abrin ein wenig weiter außerhalb besuchen. Es liegt auf einem Felsen und seine Wurzeln reichen sogar bis ins Mittelalter. Besonders ist zudem, dass viele der alten Kanäle noch heute in Betrieb sind.

Sightseeing in Muscat – das sind die Hot Spots

Auch im Hinblick auf klassische Sehenswürdigkeiten hat Muscat einiges zu bieten. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang unter anderem Mirani und Dschalali, zwei Forts, und der Park Karum. Hier lassen sich zwischen Seen und Springbrunnen viele entspannte (und kulturell interessante) Stunden verbringen. Trotz aller Ruhe sollten Touristen hier auch immer den großen Weihrauchbrenner besuchen.

Ein Einblick in das religiöse Leben

Trotz des modernen Lebensstils, der in Muscat zweifelsohne Einzug gehalten hat, charakterisiert sich die Stadt auch durch ein ausgeprägtes religiöses Erscheinungsbild. Besonders erwähnenswert sind hierbei die zahlreichen Moscheen, allen voran die Sultan-Qabus-Moschee, in der mehr als 20’000 Menschen beten können und die weitestgehend aus Sandstein gebaut wurde. Ein besonderes Highlight wartet hier im Inneren des Gebäudes: ein 20 Tonnen schwerer Teppich, der in Handarbeit angefertigt wurde.

Der Hafen Muscats

Wer den Hafen von Muscat besucht, erlebt weitestgehend konzentriert, wofür Oman so bekannt ist: die extreme Vielseitigkeit. Im Hafenviertel lohnt sich nicht nur ein Besuch des Marktes, sondern auch ein Spaziergang zum Meer. Muscat bietet hierbei alles, was einen „perfekten“ Badeort ausmacht. Vor allem die Strände Qurum und Yati sind auch beliebte Ausflugsziele für Familien. Wer keine Lust auf Schwimmen hat, genießt alternativ einfach einen ausgiebigen Spaziergang am (scheinbar endlos langen) Strand. Aufgrund der Nähe der einzelnen Highlights zueinander ist ein abwechslungsreiches Tagesprogramm hier in der Regel kein Problem.

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